Internetstudie über Eltern und Online-Aktivitäten ihrer Kinder
Eine australische Studie will herausgefunden haben, dass die Mehrheit der Jugendlichen zwischen 16 und 18 Jahren ihre Online-Aktivitäten lieber für sich behält. Eltern geben sich den Anschein den Medienkonsum ihrer Zöglinge im Griff zu haben.
Die Zahlen der Studie:
- 71 Prozent der Eltern glauben, dass ihre Kinder ernsthafter Recherche im Internet nachgehen – nur 23 % der Teenager bestätigen dies. Es bleiben 38 Prozent ahnungslose (oder unerfahrene) Eltern
- 63 Prozent der Teenager geben an Musik und Filme im Internet ohne elterliche Erlaubnis herunterzuladen
- 42 Prozent verheimlichen lieber die Netzinhalte vor den Eltern (Was ist mit Jugendzeitschriften. Normal in dem Alter, oder? Beispiel Bravo mit ›Dr. Sommer klärt auf‹? )
- 80 Prozent der Eltern behaupten festgelegte Regeln für die Internet-Nutzung zu haben, während die Kinder zu 69 Prozent darüber informiert sind (woran liegt’s?)
- Über 50 Prozent der Eltern sind technisch versierter
- 40 Prozent der Kinder sehen kein Problem sich mit Bekannten aus dem Chat zu treffen und
- nur 12 Prozent würden vorher die Eltern informieren – ein Horroszenario
(das schließt sich nicht aus)
Fazit und Aussicht
Kinder stehen dem Internet viel zu unkritisch gegenüber. (”… stehen die Kids dem Internet auch weitaus argloser gegenüber als ihre Eltern …”) Die Ergebnisse der Studie sind als Alarmsignal für eine bessere Kommunikation zwischen Eltern und Kindern zu verstehen.
Internetstudie: Was Mama nicht weiß, macht sie nicht heiß
www.pressetext.de/pte.mc?…
[Nachtrag 19.12.2005]
“Gerade für Kinder und Jugendliche gehe eine besondere Gefahr von den Tätern aus, die das Internet gezielt nutzen würden, um mit ihren Opfern in Kontakt zu treten, sagte Rech. ›Medienkompetenz muss im Grunde genauso erlernt werden wie das Sprechen, Lesen und Schreiben.‹ “
Quelle: Polizei Baden-Württemberg registriert mehr als 12.200 Straftaten im Internet aus >>>> Heise-News vom 15.12.2005

